3. Benefizschwimmen am 28.06.2020 durch die Saale in Halle

3. Benefizschwimmen am 28.06.2020 durch die Saale in Halle

54 Teilnehmer unter anderen aus Hamburg, Flensburg, Berlin, Leipzig , USA und aus Halle nahmen die anspruchsvolle Strecke von 5,1 Flusskilometer und 1 Km zu Fuß von Böllberg bis zu den Klausbergen  in Angriff ! Auch 6 Stand Up Paddler und Kanus begleiteten die Schwimmer.  Bei durchwachsenem Wetter  ging es am Wassersportverein Rabeninsel  los. Auch Weltmeisterin im Eiswasserschwimmen und Siegerin des 13. Saaleschwimmens Alisa Fatum aus Leipzig lies es nicht nehmen mit zu schwimmen!  Die erste Hürde war die Schleuse in Böllberg zu umlaufen .  Starke Strömung an der Böllberger Mühle  machten vielen einige Probleme, wobei sogar das Rettungsboot ins Schlingern kam! Die Stadtschleuse und Baustelle wurde mit guten 600m umlaufen ! Alle Gaststätten und Bootsanleger und schaulustige Gäste am Ufer wurden mit dem Schlachtruf der Saaleschwimmer „Gut nass hurra“ begrüßt !  Nach der Stadtschleuse hatten wir die Schleusen hinter uns gelassen ! Nach einer kurzen Pause am Saalestrand wurde das Schwimmen am Riveufer  an der Burg Giebichenstein vorbei,  fortgesetzt. Nach 2 Stunden und 15 Min. kamen alle Schwimmer, Paddler und Kanus ohne Verletzungen an der Emil-Eichhornstraße in Ziel ! Anschließend wurde bei Bratwurst , Staeks und guter Laune über das Schwimmen geplaudert ! Alle Teilnehmer nahmen  positive  Erinnerungen mit und würden nächsten Jahr wieder teil nehmen !

Eine stolze Spende von  550 € für  die Restaurierung  der Eichendorff Bank konnte mit diesem Schwimmen gesammelt werden  !!!

Vielen Dank den fleißigen Helfer des Vereins !

Gut nass Hurra ! Die Saaleschwimmer

Benefizschwimmen durch die Saale in Halle

Das Benefizschwimmen findet statt !!! Bitte Mund-und Nasenschutz bei der örtlichen Anmeldung tragen . Schwimmen in der Saale mit einem Abstand von 2 m !

Benefizschwimmen durch die Saale in Halle von Böllberg bis zu den Klausbergen

Die Saaleschwimmer schwimmen am 28.Juni 2020 von Böllberg bis zu den Klausbergen. Alle Schwimmbegeisterte und Wassersportler sind aufgerufen sich zu beteiligen.

Meldung per E-Mail unter info@saaleschwimmerhalle.de, oder vor Ort 10 Uhr

Unterstützt wird die Veranstaltung durch die Fa. Weisenburger Bau + Grund GmbH.

Wir Saaleschwimmer möchten zeigen, dass man wieder in der Saale schwimmen und baden kann. Die Hallenser erinnern sich zu sehr an das stinkende Saalewasser zu DDR-Zeiten und die weißen Schaumkronen, dieses durch die Einleitung ungereinigter Industrieabwässer hervorgerufen wurde. Die Saale erhielt 1990 der Fluss das Prädikat “stark verschmutzt” (Klasse IV), so konnte die Saale 1995 ihre Sauberkeits-Noten weiter verbessern. Sie erreichte die Klasse III “kritisch belastet”. Ab 2000 sei das Gewässer nur noch als “mäßig belastet” (Klasse II) eingestuft worden. “Und jetzt, nach EU-Klassifizierung”, befindet sich die Saale sogar ein einem chemisch guten Zustand”. Und die Wasserqualität hat sich weiter verbessert. Schwimmen und Baden sei von der Wasserqualität her aber bereits nach 25 Jahren gesundheitlich unbedenklich.

Gleichzeitig sammeln wir mit dieser Aktion Spenden für die Restaurierung der Eichendorffbank auf den Klausbergen in Halle (Saale). 

Die Restaurierung kostet ca. 20.000 €  

Jeder Teilnehmer sollte 10 € spenden, auf das Konto:

Achtung neue Bankverbindung !!!

   Saaleschwimmer Halle e.V. 

 .  IBAN: DE96 8005 3762 1894 0951 00

 .  BIC: NOLADE21HAL

Kennwort: Spende

Die Schwimmstrecke beträgt ca. 6,1 Km durch die Flusssaale. Alle Schleusen müssen umgangen werden. Der Start ist am Saaleufer der Fußgänger Brücke zur Rabeninsel und führt weiter bis zur Böllberger Schleuse. Danach geht es weiter durch die Hafenbahnbrücke, entlang an der alten Brauerei durch die Genzmerbrücke bis zur Stadtschleuse. Hinter der Stadtschleuse geht es wieder an der Saline gegenüber des MMZ weiter. Die Strecke führt dann an der Klaustorvorstadt, Würfelwiese bis zur Schleuse Gimritz weiter. Am Ausstieg Würfelwiese geht es dann in den Schleusengraben der Schleuse Gimritz , durch die Peissnitzbrücke am Saalestrand und am Riverufer vorbei. Durch die Giebichensteinbrücke bis zum Ausstieg vor den Klausbergen.

Streckenverlauf

Die Schwimmer werden von der DRK Wasserwacht mit einem Rettungsboot, Bootsführer, und Rettungsschwimmer begleitet. Die Schwimmer sollten auch von Kanus oder Paddelboote begleitet werden. Dieses Jahr rufen wir auf “Stand up” Paddler die Schwimmer zu begleiten.

Die Veranschlagte Schwimmzeit beträgt ca. 3 Stunden. Die Wassertemperatur wird so um die 19-20 °C betragen. Die Teilnehmer sollten bevorzugt mit Neoprenanzügen schwimmen und Badeschuhe oder Neoprensocken anhaben. Jeder Teilnehmer erhält bei Bedarf ein Badekostüm und eine Badekappe vom Veranstalter. Im Ziel an den Klausbergen findet eine Grillparty bei Bratwurst und Staek für alle Teilnehmer statt !!!

Die Bekleidung wird vom Start zum Ziel gefahren.

Jeder, dem die Strecke zu lang ist, kann auch an den Zwischenstationen der Schleusen zusteigen (Siehe Zeitplanung).

Zeitablauf:

10:00 Uhr Anmeldung vor Ort

10:00 Uhr Treffpunkt Wassersportclub Rabeninsel, Böllberger Weg 147, 06128   Halle (Saale) www.wsc-rabeninsel.de

11:00 Uhr Start am Wassersportclub Rabeninsel

Distanz 460 m

11:20 Uhr Böllberger Schleuse

Distanz 2200 m

12:20 Uhr Stadtschleuse

Distanz 1100 m

12:50 Uhr Schleuse Gimritz

Distanz 2500 m

14:00 Uhr zu erwartender Zieleinlauf vor den Klausbergen

Gut nass hurra !

9. Sonnenwendschwimmen am Kulkwitzer See bei Leipzig

Die Saaleschwimmer Harald Lorenz, Herbert Wünschmann, Lutz Rademacher und Klaus-Dieter Gerlang wagten sich nach Corona beim 9. Sonnenwendschwimmen teil zunehmen. Wie es der Veranstalter Leipziger Triathlon e. V. meldete war es sogar Teilnehmerrekord ! Das Wetter war durchwachsen und der See hatte 21Grad.

Alle Saaleschwimmer erreichten erfolgreich das Ziel !

Herbert Wünschmann über 750 m, Harald Lorenz und Lutz Rademacher über 1500 m und Klaus-Dieter Gerlang über 3000 m !!!!

Ergebnisse hier : https://www.leipziger-triathlon.de/ergebnisse/sonnenwendschwimmen/

6. Station der Saale-Tour: Naumburg

Saaleschwimmer Harald Lorenz besuchte im Juni das 6. Ziel seiner Saale-Tour, die Saale im Norden von Naumburg.

Impressionen der 28 km-Wanderung entlang der Saale:

Bild 1: Die Saale als Begleiter der Saale-Unstrut-Weinberghänge.

Bild 2: Hinweis zur Kaysers Badeanstalt in der Nähe des Hauptbahnhofes Naumburg (Saale).

Bild 3: Kaysers Badeanstalt in der Nachkriegszeit um 1950.

Bild 4: Nach der 1. Stufe „Die Angel“ durfte man in der Saale die abgebildete 2. Stufe der Schwimmlehre bei Kaiser Ede absolvieren: „Die straffe Leine“. Das Ziel war die 5. Stufe: „Saalefrei“, ein 45-minütiges Schwimmen ohne Leine, natürlich unter Aufsicht von Kaiser Ede.

Bild 5: Staustufe Altenburg, für geübte Kanuten kein Problem.

Bild 6: Wehrdamm und Gradierwerk in Bad Kösen.

5. Station der Saale-Tour: Bad Dürrenberg und Leuna

Saaleschwimmer Harald Lorenz besuchte im Mai das 5. Ziel seiner Saale-Tour, die schöne Landschaft zwischen Bad Dürrenberg und Leuna.

Impressionen einer sehr schönen, 14 km langen Wanderung entlang der Saale:

Bild 1: Steg an der ehem. Fährstelle bei Kreypau (2009 Eingemeindung zur Stadt Leuna). Hier in Kreypau sollte eigentlich auch der Saale-Elster-Kanal in die Saale münden, 1943 wurde der Bau leider eingestellt.

Bild 2: Hinweis zur den 1870 und 1936 durchgeführten Saalebegradigungen bei Kreypau.

Bild 3: Biber-Bissspuren in der Nähe der Schiffsanlegestelle Leuna

Bild 4: Wasserkraftwerk von Bad Dürrenberg und Borlachturm. Bergrat Johann Gottfried Borlach ließ als Direktor der Kursächsischen Staatssalinen in Bad Dürrenberg 19 Jahre lang nach Solequellen bohren. 1763 war es endlich soweit, er wurde fündig und eine Salzgewinnungsanlage wurde errichtet. Salz war schon im 18. Jahrhundert ein sehr kostbares Wirtschaftsgut. 200 Jahre lang wurde es durch den Prozess der Gradierung hergestellt, 1963 war diese Art der Produktion nicht mehr rentabel. Zur Anlage gehört das in Europa längste zusammenhängende Gradierwerk, das Sudhaus und der Borlachturm, der als Salzmuseum besichtigt werden kann.

Bild 5: Blick von der Ernst-Thälmann-Brücke in Bad Dürrenberg in den Norden. Man sieht die Eisenbahnbrücke der Strecke zwischen Bad Dürrenberg und Großkorbetha, die Leuna-Werke und das Braunkohlekraftwerk Schkopau.

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